11.03. Cahuita / El Encanto

Dank des Ventilators, den wir langsam laufen ließen, hatten wir gut geschlafen. Frühstück gab es hier erst ab 07:30 Uhr. Obst, Toast und Kuchen wurden an den Tisch gebracht, Eier konnten bestellt werden. Für heute hatten wir einen Ausflug zu den Bri-Bri Indianern gebucht. Um kurz nach 09:30 Uhr wurden wir von Cahuita Tours abgeholt.
Wir waren nur 3 Gäste, der Guide und der Fahrer. Wir fuhren ungefähr 30 Minuten zu einem Dorf, dort begann die Tour  bei der wir hauptsächlich etwas über die Pflanzen, Sitten und Gebräuche und ganz wichtig: den Kakao, erfuhren. Wir hatten einen netten Einheimischen dabei, der uns allerlei erklärte und zeigte. Früchte, deren Samen als Lippenstift dienten, Wurzeln für die Bemalung, Gewürze und vieles mehr. Ralf bekam einen Delfinanhänger, da er als erstes erkannt hatte welche Form die Samenkapsel hatte.

  

 

Die letzte Station erklärte dann die Herstellung von Kakao, dem wichtigsten und heiligsten Gut der Indianer in der früheren Zeit. Die getrockneten Bohnen wurden im Topf angeröstet und dann von der Schale befreit. Dies wurde mit einem Stein bewerkstelligt, wir durften natürlich helfen. Dann wurde gemahlen. Heraus kam eine zähe Pampe – mit Wasser verdünnt wurde es Kakao oder unverdünnt auf Bananen gestrichen. 

  


Im Souvenirshop erstanden wir noch eine Kleinigkeit und dann ging es weiter zu einem Wasserfall. Unsere Mitreisende schwamm eine Runde und ich hütete derweil ein junges Kätzchen. Danach gab es Ananas satt für alle. 

 

Die vorletzte Station war ein Besuch bei einer Iguana Auswilderungsstation. Die Leibspeise der Tiere sind Hibiskusblüten, ein Tier ließ sich sogar damit füttern. Dann fuhren wir zurück nach Cahuita und aßen dort gemeinsam zu Mittag. Uns hatte der Ausflug sehr gefallen, es war mehr Natur und kein Menschenzoo. Nur den Badestopp bräuchten wir nicht unbedingt. Badezeug auch noch mitzuschleppen ist einfach zu viel. 

  

Wir verabschiedeten uns und machten noch einen Abstecher in den Cahuita Nationalpark. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Der Weg führt im Wald entlang, man kann aber auch jederzeit an den Strand wechseln. Wir sahen gleich einen Tukan, Kapuzineräffchen, Faultier und Waschbären. Ein wirklich schöner Park und trotz Sonntag nicht überlaufen. Allerding schließt er auch schon gegen 16:00 Uhr. 

  

  


Wir liefen zurück in unsere Unterkunft und gönnten uns ein Bier und eine Dusche. Dann gingen wir Abendessen – im Sobre las Olas gab es ohne Reservierung keinen Tisch und so entschieden wir uns nochmal für das Restaurant von gestern. Es gab leckere Meeresfrüchtespaghetti und Fisch, zum Nachtisch Kuchen und eine Kugel Eis. Einen Fruchtdrink „Cas“ spendierte uns der nette Ober auch noch. Dann war es aber auch genug für heute.