22.03. Uvita / Finca Bavaria


Ein Paar der roten Aras besuchte heute Morgen die Vogeltränke der Lodge. Das war ein schöner Start in den Morgen. Wir frühstückten in Ruhe und machten uns dann auf zur vorletzten Station unserer Reise, der Finca Bavaria in Uvita.


Am Strand der Playa Hermosa machten wir Halt und fanden wieder einen fast menschenleeren Strand vor, selbst das Ufer war nur spärlich bebaut. Hier waren eher die fortgeschrittenen Surfer unterwegs, die auf eine größere Welle warteten und mit der gefährlichen Strömung umgehen können.

  

 

Auf dem Weg nach Uvita passierten wir lange Plantagen mit Palmölpalmen. Die schwere, schlechtbezahlte Arbeit wird meist von Leuten aus Nicaragua gemacht. Der Besitzer ist ein amerikanischer Konzern, der wohl nicht immer ganz astreine Methoden bei der Ernte einsetzt - sprich: Kinderarbeit. In der Umgebung der verarbeitenden Betriebe riecht es nach Fett, einfach ekelhaft. 

 

Um zur Finca zu gelangen, mussten wir eine steile Auffahrt bewältigen, 4x4 ist ratsam. Dies wird dann mit einem Blick aufs Meer belohnt. Wir wurden herzlich von Willi empfangen, der uns mit allen wichtigen Informationen versorgte. Nachmittags entspannten wir auf unserer Terrasse. 

  


Da ohne Vorbestellung nicht gekocht wird, mussten wir den Berg wieder herunterfahren - mit einigen Empfehlungen fürs Abendessen. Im Nachbarort Ojochal gab es zwei Lokale, Exodus und Citrus, die weithin für gutes Essen bekannt sind. Im ersteren, das nur über 12 Plätze verfügte, versuchten wir es erst gar nicht. Im Citrus wollte man uns wieder wegschicken, da alles reserviert war. Wir hatten dann aber doch noch Glück, den freien Tisch einer späteren Reservierung zu bekommen.
Alles spielt sich natürlich draußen ab - schön gedeckte Tische, heimelige Beleuchtung. Es gab sogar einen Pool. Preislich war das ganze etwas höher angesiedelt, aber immer noch im Rahmen. Und das Essen war wirklich sehr gut. Ralf hatte Gazpacho und Fisch dazu eine Minzlimonade (seit Dubai sind wir da echte Fans geworden). Ich hatte die Umami-Sushi Bowl, die Garnelen waren zum reinlegen, extrem gut. Dazu eine Margerita. Zum Nachtisch teilten wir uns dreierlei Desserts und einem Espresso. Wir waren sehr zufrieden, das war eine gute Empfehlung gewesen. 

     

In der Finca saßen wir noch mit anderen Gästen bei einem Schlummertrunk zusammen. Als dann kurz der Strom ausfiel, war dies das Zeichen für den Aufbruch.