Wir kamen durch nette Ortschaften, Palmwein wurde an den
Straßenständen verkauft. Schön waren auch die gelb blühenden Cortez Bäume
anzusehen, die in voller Pracht standen.
Von der schlechten Straße nach Monteverde hatten wir schon viel gelesen,
hier wurde aber ausnahmsweise nicht übertrieben. Sie war nicht nur schlecht
sondern schon grausam. Nach einer Stunde Schüttelei kamen wir in der Cala Lodge
an.
Es war noch etwas früh und unser Zimmer noch nicht fertig.
Die sehr freundliche Rezeptionistin erklärte uns alles rund um Monteverde. Wir
konnten die Koffer bei ihr stehen lassen und so fuhren wir gleich zum
Nebelwald. Hier wanderten wir ca. 2 Stunden und hatten das Glück den Quetzal,
den sogenannten Göttervogel, zu sehen. Den haben wir ganz alleine gefunden. Die
Luft war hier angenehm kühl, es war nicht so schwül wie in den vergangenen
Tagen. Da wir nichts zu Mittag hatten, gab es in einem Cafe - Monteverde ist auch bekannt für Kaffeeanbau -
einen leckeren Cappuccino und etwas Süßes.
In der benachbarten Cooperative erstanden wir noch nette
Stoffkolibris. Wir fuhren zum Hotel zurück und bezogen unser Zimmer. Die nette
Dame von der Rezeption hatte uns in eine Suite einquartiert. Wir bekamen eine
kleine Wohnung mit Küche und einem großen Balkon. Das fanden wir gut.
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir auf der Terrasse
des Haupthauses bei freiem Kaffee und Tee und beobachteten die Vögel.
Zum
Abendessen wollten wir nicht mehr groß rumfahren und entschieden uns daher für
das nahegelegene De Lucia. Wir fanden ein sehr nettes Restaurant mit angenehmer
Atmosphäre vor. Ralf hatte Steak und ich Orangenhühnchen, als Appetizer gab es
Tacos mit verschiedenen Saucen. Wir waren mit allem sehr zufrieden. Bei
leichtem Nieselregen liefen wir zurück ins Hotel.



















