Heute schmissen wir uns selbst mal wieder früh aus dem Bett.
Um 06:00 Uhr klingelte der Wecker. Wir hatten ohne Klimaanlage geschlafen,
morgens war es jedenfalls gut warm im Zimmer. Der Grund für das frühe Aufstehen
war ein Besuch im nahegelegenen Carara Nationalpark. Es wurde empfohlen, früh
dazu sein. Zum einen wegen der Hitze und morgens sind die Tiere doch noch
aktiver.
Die Franzosengruppen waren schon abgereist und so waren wir allein mit noch einem weiteren Paar beim Frühstücken. Zum Parkeingang waren es nur wenige Kilometer Fahrt. Wir versuchten unser Glück ohne Guide, was sich aber aufgrund des dichten Bewuchses als ziemlich schwierig herausstellte. Aber wir sahen immerhin, wenn auch manchmal mit Unterstützung von anderen eine weiße Fledermaus, ein Arapärchen in einem Astloch, Trogons und Spidermonkeys. Wir ließen uns gemütliche 3 Stunden Zeit für den Park, der sehr schön ist - kleiner Nachteil ist aber die nahegelegene vielbefahrene Straße.
Selbst im Schatten des Blätterdaches kamen wir ins
Schwitzen. Wir fuhren dann weiter nach Jaco, einem Touristenstädtchen am Meer.
Die ganzen Touristen- und Souvenirläden verlockten uns nicht zum Aussteigen,
dafür war es viel zu heiß. Wir wollten an den Strand. Etwas weiter südlich gab
einen breiten, kaum besuchten Strand. Als die Füße gebadet waren, suchten wir
ein Restaurant mit Blick aufs Meer. Wir landeten im El Hicaco, das lt. unserem
Reiseführer "ein Ausbund an Eleganz" sein sollte und die Topadresse
schlechthin. Das lasen wir aber erst später. Jedenfalls konnten wir hier schön
schattig mit Blick aufs Meer sitzen.
Für Ralf gab es einen Lachsburger und für mich Ceviche, dazu
einen Fruchtsaft. Essen war lecker, Location sehr angenehm, Blick aufs Meer -
sehr schön war es hier. Nach dem Essen fuhren wir zurück in unsere Unterkunft,
besorgten uns noch ein paar gekühlte Getränke in dem netten Soda von gestern.
Leider hatte dieses am Abend nicht offen. Wäre eine nette Alternative zum Hotel
gewesen, ohne viel rumzufahren. Wir ließen uns wieder am Pool nieder und
beobachteten die früh eintreffenden Aras. Heute waren nur Einzelreisende im
Hotel, keine Gruppen. Das finden wir immer angenehmer.




















