21.03. Carara Nationalpark / Cerro Lodge


Heute schmissen wir uns selbst mal wieder früh aus dem Bett. Um 06:00 Uhr klingelte der Wecker. Wir hatten ohne Klimaanlage geschlafen, morgens war es jedenfalls gut warm im Zimmer. Der Grund für das frühe Aufstehen war ein Besuch im nahegelegenen Carara Nationalpark. Es wurde empfohlen, früh dazu sein. Zum einen wegen der Hitze und morgens sind die Tiere doch noch aktiver.
Die Franzosengruppen waren schon abgereist und so waren wir allein mit noch einem weiteren Paar beim Frühstücken. Zum Parkeingang waren es nur wenige Kilometer Fahrt. Wir versuchten unser Glück ohne Guide, was sich aber aufgrund des dichten Bewuchses als ziemlich schwierig herausstellte. Aber wir sahen immerhin, wenn auch manchmal mit Unterstützung von anderen eine weiße Fledermaus, ein Arapärchen in einem Astloch, Trogons und Spidermonkeys. Wir ließen uns gemütliche 3 Stunden Zeit für den Park,  der sehr schön ist - kleiner Nachteil ist aber die nahegelegene vielbefahrene Straße.

 
 
  
 
 

Selbst im Schatten des Blätterdaches kamen wir ins Schwitzen. Wir fuhren dann weiter nach Jaco, einem Touristenstädtchen am Meer. Die ganzen Touristen- und Souvenirläden verlockten uns nicht zum Aussteigen, dafür war es viel zu heiß. Wir wollten an den Strand. Etwas weiter südlich gab einen breiten, kaum besuchten Strand. Als die Füße gebadet waren, suchten wir ein Restaurant mit Blick aufs Meer. Wir landeten im El Hicaco, das lt. unserem Reiseführer "ein Ausbund an Eleganz" sein sollte und die Topadresse schlechthin. Das lasen wir aber erst später. Jedenfalls konnten wir hier schön schattig mit Blick aufs Meer sitzen.

 
  

Für Ralf gab es einen Lachsburger und für mich Ceviche, dazu einen Fruchtsaft. Essen war lecker, Location sehr angenehm, Blick aufs Meer - sehr schön war es hier. Nach dem Essen fuhren wir zurück in unsere Unterkunft, besorgten uns noch ein paar gekühlte Getränke in dem netten Soda von gestern. Leider hatte dieses am Abend nicht offen. Wäre eine nette Alternative zum Hotel gewesen, ohne viel rumzufahren. Wir ließen uns wieder am Pool nieder und beobachteten die früh eintreffenden Aras. Heute waren nur Einzelreisende im Hotel, keine Gruppen. Das finden wir immer angenehmer.