Wir stellten unser Gepäck unter und liefen dann zum
verabredeten Startpunkt. Der Park war nicht weit weg vom Hotel. Ein
amerikanisches Ehepaar stieß noch dazu. Unser Guide war pünktlich und zeigte
uns die alten Gebäude, die erhalten geblieben sind und nicht der hässlichen
neueren Bauweise zum Opfer gefallen waren. Davon gab es eine ganze Menge. Wir
kamen am Nationaltheater vorbei, dem Bankenviertel mit dem Hauptpostamt, einem
prunkvoll geschmückten Gebäude und dem Platz der Kulturen mit einigen Museen.
Wir hörten einiges über die Geschichte der Stadt, die mit
ca. 400000 Einwohnern eigentlich gar nicht so groß ist. Da aber die umliegenden
Gemeinden schon mit der Stadt zusammengewachsen sind, kann man aber doch von
einer Millionenstadt sprechen. Die Tour dauerte insgesamt zwei Stunden und ist
ein schöner Zeitvertreib bei dem man auch etwas lernen kann. Die Amis
verabschiedeten sich unterwegs an einem Taxistand und der Guide wollte uns noch
ein nettes Restaurant zeigen - leider hatte es aber geschlossen.
So liefen wir dann alleine weiter und fanden den Markt. Dies
ist ein großes Gebäude mit vielen Marktständen und das beste, hier konnte man
auch Essen. Es gab jede Menge kleine Stände mit ein paar Sitzgelegenheiten und
wir ließen uns bei einem nieder. Wo hauptsächlich Einheimische essen, kann man
nicht so viel falsch machen. So war es auch und Ralf hatte mal wieder das
typische Casado und ich eine Hühnersuppe - die hat so wie zu Hause geschmeckt
und machte richtig satt. Dazu gab es wieder frischen Saft und einen kleinen
Nachtisch, der aber wohl schon inkludiert war.
Nebenbei beobachteten wir das Treiben rund um die Stände.
Dies war ein schöner Abschluss. Wir bummelten dann durch die Fußgängerzone mit
allerlei Händlern zurück zum Hotel. Dort machten wir uns frisch, wechselten die
Klamotten und warteten auf unseren Abholer. Der war auch wieder pünktlich und
brachte uns zum Flughafen. Wir checkten ein, kauften uns noch einen Kaffee und
Ralf durfte seine letzten Zigaretten für die nächsten Stunden rauchen. Auf
einem mittelmäßig bequemen Notausgangsplatz der Air France flogen wir dann nach
Paris. Der Anschlussflug hatte etwas Verspätung, aber irgendwann war auch das
geschafft und wir landeten wieder in München. Ein sehr schöner Urlaub war zu
Ende.














