26.03. San Jose / Hotel El Presidente

Beim Frühstück beobachteten wir frisch eingetroffene Touristen, die nun auf Rundreise gingen. Die hatten alles noch vor sich, die hatten es gut. Wir hatten keine Eile und packten dann unsere Sachen zusammen. Bevor wir heute Nachmittag zum Flughafen fuhren, hatten wir noch ein kleines Vormittagsprogramm gebucht - eine Stadtführung.
Wir stellten unser Gepäck unter und liefen dann zum verabredeten Startpunkt. Der Park war nicht weit weg vom Hotel. Ein amerikanisches Ehepaar stieß noch dazu. Unser Guide war pünktlich und zeigte uns die alten Gebäude, die erhalten geblieben sind und nicht der hässlichen neueren Bauweise zum Opfer gefallen waren. Davon gab es eine ganze Menge. Wir kamen am Nationaltheater vorbei, dem Bankenviertel mit dem Hauptpostamt, einem prunkvoll geschmückten Gebäude und dem Platz der Kulturen mit einigen Museen.

  
  
 
  
 
Wir hörten einiges über die Geschichte der Stadt, die mit ca. 400000 Einwohnern eigentlich gar nicht so groß ist. Da aber die umliegenden Gemeinden schon mit der Stadt zusammengewachsen sind, kann man aber doch von einer Millionenstadt sprechen. Die Tour dauerte insgesamt zwei Stunden und ist ein schöner Zeitvertreib bei dem man auch etwas lernen kann. Die Amis verabschiedeten sich unterwegs an einem Taxistand und der Guide wollte uns noch ein nettes Restaurant zeigen - leider hatte es aber geschlossen.
So liefen wir dann alleine weiter und fanden den Markt. Dies ist ein großes Gebäude mit vielen Marktständen und das beste, hier konnte man auch Essen. Es gab jede Menge kleine Stände mit ein paar Sitzgelegenheiten und wir ließen uns bei einem nieder. Wo hauptsächlich Einheimische essen, kann man nicht so viel falsch machen. So war es auch und Ralf hatte mal wieder das typische Casado und ich eine Hühnersuppe - die hat so wie zu Hause geschmeckt und machte richtig satt. Dazu gab es wieder frischen Saft und einen kleinen Nachtisch, der aber wohl schon inkludiert war.


Nebenbei beobachteten wir das Treiben rund um die Stände. Dies war ein schöner Abschluss. Wir bummelten dann durch die Fußgängerzone mit allerlei Händlern zurück zum Hotel. Dort machten wir uns frisch, wechselten die Klamotten und warteten auf unseren Abholer. Der war auch wieder pünktlich und brachte uns zum Flughafen. Wir checkten ein, kauften uns noch einen Kaffee und Ralf durfte seine letzten Zigaretten für die nächsten Stunden rauchen. Auf einem mittelmäßig bequemen Notausgangsplatz der Air France flogen wir dann nach Paris. Der Anschlussflug hatte etwas Verspätung, aber irgendwann war auch das geschafft und wir landeten wieder in München. Ein sehr schöner Urlaub war zu Ende.