12.03. Boca Tapada / Maquenque Lodge

Unser Reifen verlor immer noch schleichend Luft. Ralf rief bei Sixt an und die Dame versicherte uns, dass wir an einer Tankstelle den Schaden beheben lassen können. Gesagt, getan. Nach dem Frühstück verließen wir Cahuita und fuhren die nächste Tankstelle an. Dort kam der Reifen runter - er war schon zweimal geflickt und ging an einer Stelle wieder auf. Es gab wieder einen neuen Flicken und in 15 min. waren wir wieder fahrbereit.


Wir mussten wieder an Limon vorbei und heute kam uns der Verkehr gar nicht so schlimm vor obwohl wir die Umfahrung verpasst hatten und durch die Stadt mussten. Unser Ziel heute war Boca Tapada. Wir bogen von der neuen Straße 4 ab und die letzten Kilometer waren dann auf einer guten Schotterstraße zurück zulegen. Hier wurden hauptsächlich Ananas angebaut und Viehwirtschaft betrieben.

 

Wir erreichten dann den Parkplatz, denn die Maquenque Lodge lag am anderen Flussufer. Es dauerte nicht lange und wir konnten übersetzen. Das Lodgegelände ist sehr weitläufig, wir liefen durch den schön angelegten Garten zur Rezeption. Der Empfang war sehr freundlich, es wurde eine Kokosnuss als Willkommensdrink gereicht. Wir nahmen im offenen Restaurant Platz und hatten dort einen schönen Blick auf die nahe gelegene Vogelfutterstelle und die Lagune.
Nach einem Päuschen wurden wir zu unserem Baumhaus "Almendro" begleitet. Das Haus befand sich auf 18 m Höhe und war auf einer Seite offen, d.h. nur Moskitonetz. Es gab zwei große Betten und ein abgetrenntes Bad mit zusätzlicher Außendusche. Leider haben wir uns nicht getraut sie zu nutzen - die Nachbarn im nächsten Haus, obwohl ein schönes Stück entfernt,  hätten einen sehr guten Blick auf uns gehabt. Das ließen wir lieber sein. 

  
  


Ralf stieg noch einmal runter und besorgte Bier und Cola. Den Nachmittag verbrachten wir auf unserer Terrasse und genossen die grüne Umgebung. Das hatte schon was, hier gefiel es uns. Zu Abend gab es Reis mit Shrimps für mich und Ralf hatte Steak. Vorneweg gab es Suppe und einen Nachtisch gab es natürlich auch. Da mein Magen mal wieder im Protestmodus war, aß ich nicht allzu viel. Im Baumhaus lasen wir noch etwas und lauschten den Geräuschen der Nacht.