Wir
mussten wieder an Limon vorbei und heute kam uns der Verkehr gar nicht so
schlimm vor obwohl wir die Umfahrung verpasst hatten und durch die Stadt
mussten. Unser Ziel heute war Boca Tapada. Wir bogen von der neuen Straße 4 ab
und die letzten Kilometer waren dann auf einer guten Schotterstraße zurück
zulegen. Hier wurden hauptsächlich Ananas angebaut und Viehwirtschaft betrieben.
Wir erreichten dann den Parkplatz, denn die Maquenque Lodge
lag am anderen Flussufer. Es dauerte nicht lange und wir konnten übersetzen.
Das Lodgegelände ist sehr weitläufig, wir liefen durch den schön angelegten
Garten zur Rezeption. Der Empfang war sehr freundlich, es wurde eine Kokosnuss
als Willkommensdrink gereicht. Wir nahmen im offenen Restaurant Platz und
hatten dort einen schönen Blick auf die nahe gelegene Vogelfutterstelle und die
Lagune.
Nach einem Päuschen wurden
wir zu unserem Baumhaus "Almendro" begleitet. Das Haus befand sich
auf 18 m Höhe und war auf einer Seite offen, d.h. nur Moskitonetz. Es gab zwei
große Betten und ein abgetrenntes Bad mit zusätzlicher Außendusche. Leider
haben wir uns nicht getraut sie zu nutzen - die Nachbarn im nächsten Haus,
obwohl ein schönes Stück entfernt, hätten einen sehr guten Blick auf uns gehabt.
Das ließen wir lieber sein.
Ralf stieg noch einmal runter und besorgte Bier und Cola.
Den Nachmittag verbrachten wir auf unserer Terrasse und genossen die grüne
Umgebung. Das hatte schon was, hier gefiel es uns. Zu Abend gab es Reis mit
Shrimps für mich und Ralf hatte Steak. Vorneweg gab es Suppe und einen
Nachtisch gab es natürlich auch. Da mein Magen mal wieder im Protestmodus war,
aß ich nicht allzu viel. Im Baumhaus lasen wir noch etwas und lauschten den
Geräuschen der Nacht.







