23.03. Uvita / Finca Bavaria

Was habe ich heute Nacht schlecht geschlafen. Die Matratze war hart, das Kissen noch härter. Gut, dass der Wecker schon um 5:15 Uhr klingelte. Heute stand ein Ausflug zum Corcovado National Park auf dem Programm.
Wir bekamen ein fettes Frühstückspaket mit und dann fuhren wir los nach Sierpe, von dort startete unser Boot. Wir fuhren eine knappe Stunde durch lange Palmenplantagen. Treffpunkt war die Anlegestelle. Daneben gab es ein Restaurant, hier bekamen wir sogar einen Kaffee umsonst. Dann tauchte unser Guide auf und meinte wir warten noch auf zwei weitere Gäste. Da aber keine kamen, fuhren wir los und holten noch 4 Passagiere ab.

  

Mit hoher Geschwindigkeit befuhren wir den Sierpe Fluss, bis wir das Meer erreichten. Hier wurde die wilde Fahrt fortgesetzt, allerding war sie durch die Wellen deutlich ruppiger. "Rücken" darf man da nicht haben. Ungefähr 1,5 Stunden dauerte die Bootsfahrt bis wir an einem Strand anlegten.
Alle zogen die Wanderschuhe an und dann gings in den Wald. Wir fanden Spidermonkeys mit Baby, Specht, Viper, Tukan, Tuberkelhokko, Bullenhaie, Spinnen und als Höhepunkt zuerst eine Tapirmutter mit Baby und später noch einen männlichen Tapir. Wir schwitzten ordentlich, denn es war unglaublich schwül.

  
 
  
  

 
 

Zwischendurch waren wir an der Station Sirena beim Mittagessen. Hier war es wie in der Jugendherberge, die Schuhe mussten wir ausziehen, Essen fassen (Hähnchenreis mit Salat, Nachos und Obst), dann die Teller wieder aufräumen. Grad das wir nicht abspülen mussten. Nach der Mittagspause wurde die Wanderung fortgesetzt, die Strecke war leicht zu laufen, da es immer flach war - nur die Hitze war extrem. Um 13:00 Uhr holte uns das Boot wieder am Strand ab. Wir mussten wieder die Schuhe wechseln, da das Boot wegen der Ebbe nicht so nah an den Strand ranfahren konnte. Ein Stückchen mussten wir noch durchs Wasser laufen bis wir es erreichten.

  
Dann ging es in voller Fahrt wieder durch die Wellen, nur unterbrochen von einer Obstpause. Es gab Wassermelonen und Ananas, das tat richtig gut. Bevor wir den Fluss wieder erreichten, konnten wir sogar noch Delfine sehen. Die Guides wussten wo wir Faultiere sehen konnten, mindestens 5 waren in einem Baum - die haben wirklich niedliche Gesichter. Dann war es aber auch gut für heute, wir erreichten wieder die Anlegestelle. Ein toller, aber auch etwas anstrengender Ausflug ging zu Ende.

 
 

Wir tankten unterwegs noch auf und waren gegen 17:00 Uhr wieder in der Finca. Axel eröffnete uns das er aus Mangel an Mitessern den Grill doch nicht anwerfen wird, außer wir würden darauf bestehen. Eigentlich wollten wir den Berg heute nicht mehr runterfahren, mussten wir aber doch, wir hatten Hunger. Schnell geduscht und dann zum Abendessen ins Cristall Ballena gefahren. Das war ein nobles 4 Sterne Hotel. Wir hatten leckeren Fisch in Zitronen- und Macadamia Sauce. Wir waren k.o. vom heutigen Tag und hielten es nicht sehr lange aus. Um 20:00 Uhr lagen wir schon im Bett - gelesen haben wir auch nicht mehr lange.