Wir hatten
trotz der Zeitumstellung gut geschlafen und waren kurz vorm Wecker klingeln um
06:00 Uhr wach. Da wir heute schon früh zu unserem ersten Ausflug abgeholt
wurden, waren wir pünktlichst um 06:30 Uhr zum Frühstück bereit. Nach der
erstmaligen Erfahrung mit Reis und Bohnen zum Frühstück „Gallo Pinto“ – war
übrigens gar nicht so schlecht, begaben wir uns auf einen Ausflug zum Vulkan
Irazu.
Unser Fahrer chauffierte uns durch den wohl allgegenwärtigen
Stau in die Innenstadt. Dort stiegen wir in einen etwas größeren Bus um. Der
Weg zum Vulkan führte durch äußerst fruchtbares Land, davon zeugten Felder mit Karotten,
Zwiebeln und Kohl.
Der Irazu ist der höchste
Vulkan mit 3432 Metern und wie auch noch 6 weitere aktiv. 112 Vulkane insgesamt
gibt es in Costa Rica. Auf unserer Fahrt konnten wir auch einen Blick auf den
ebenfalls aktiven Turrialba werfen, der seit gestern Rauchzeichen sendete. Oben
angekommen, konnten wir dann einen Blick in den Krater werfen, in dem auch noch
Wasser stand. Das alles bei schönstem Sonnenschein, was nicht immer
selbstverständlich ist.Wir fuhren weiter nach Cartago in die ehemalige Hauptstadt von Costa Rica um uns dort die Basilika Nuestra Señora de los Ángeles anzusehen. Leider fand gerade eine Trauerfeier statt, so dass wir nur einen kurzen Blick hineinwerfen konnten.
Weiter
ging es zum Lankester Botanical Garden, einem schön angelegten Park von 11ha.
Die Hauptattraktion sind die Orchideen, die zu dieser Jahreszeit eher nicht
blühten, aber es gab auch andere hübsche Blumen und Bäume, die Mizo unser
Reiseleiter, erklärte.
Danach gab es Mittagessen in einem netten Restaurant,
welches aber hauptsächlich Bustouristen besuchten. Es lag schön an einem See
und hatte ebenfalls einen üppig blühenden Garten. Es gab ein typische Gericht „Casado“
– Reis und Bohnen mit Salat und Gemüse und wahlweise Fleisch, Fisch oder
Hähnchen. Hier kamen wir auch mit unseren Mitreisenden ins Gespräch.
Dann traten wir die Rückreise an, standen im Stau, stiegen
wieder um und waren um 17:00 Uhr wieder im Hotel. Auch dieses hat übrigens
einen schönen 8 ha großen Garten mit vielen blühenden Pflanzen. Sehr
beeindruckend waren die Geräusche des Bambusrohres bei leichtem Wind. Etwas
unheimlich. Wir freuten uns dann auf eine Dusche und etwas Ruhe bevor wir
später im Hotel zu Abend ein leckeres Steak verspeisten.


















