24.03. Uvita / Finca Bavaria


Heute Nacht hatten wir super geschlafen. Selbst die hier sehr aktiven Brüllaffen störten mich in der Früh kaum. Da es in der Finca erst um 08:00 Uhr Frühstück gibt, trödelten wir noch einige Zeit rum. Kaffee und Tee stehen allerdings ab 06:00 Uhr bereit. Es gab gute Pfannkuchen mit Zimt, Naturjoghurt und selbstgebackenes Brot. Mal wieder Abwechslung im Speiseplan - nicht umsonst wird das Frühstück hier im Reiseführer sehr gelobt.
Wir unterhielten uns noch etwas mit den netten Gästen, die heute wieder weiterfuhren. Wir wollten heute einen entspannten Strandtag einlegen. Playa Peligrosa und Playa Tortuga gefielen uns jetzt nicht so sehr, der eine sehr schmal und der andere war voller angeschwemmter Bäume. Der Playa Ventana gefiel uns besser, das war eine breite Bucht mit schattenspendenden Palmen und Bäumen. Hier waren viele einheimische Familien die grillten oder das mitgebrachte Picknick verzehrten. Aber es war nicht überlaufen. Es gab Eisverkäufer und Stände mit Handtüchern. Da wir kein Handtuch hatten, kauften wir uns ein schönes buntes Exemplar. Wir mieteten zwei Stühle, Liegen sind hier eher unbekannt und kauften Eis. Es war schön, den Ticos zuzusehen - alles echt entspannt.

  
  

Als wir genug hatten, fuhren wir zur "Walflosse" im Marino Ballena. Dies ist ein Nationalpark und wir mussten Eintritt bezahlen. Es war Ebbe und der Strand war sehr, sehr breit. Einige Leute waren auch unterwegs, aber die verliefen sich schnell bei dieser Weite. Wir wanderten bis zur Flosse und suchten uns dann unter den Palmen ein schönes Plätzchen. Die Polizei sorgte für Sicherheit und fuhr den Strand entlang. Niemals sollte man seine Sachen hier unbeaufsichtigt lassen, sie können sehr schnell weg sein.

  
 

 

Zurück in der Finca sprangen wir noch in den schönen Pool und genossen noch den restlichen Nachmittag. Leider ist unser Urlaub nun fast schon wieder vorbei. Heute wurde aber gekocht und wir mussten nicht mehr fahren. Was es genau gab, habe ich leider vergessen - es war aber sehr reichlich und gut.

 
Wir hatten ganz nette Tischnachbarn, ein junges Paar, die wir schon in der Cerro Lodge gesehen hatten. Die waren irgendwie etwas verpeilt und hatten unserer Meinung nach nicht so den großen Plan. Wir unterhielten uns noch mit Axel und Willi, tranken noch ein Bier und dann wurde es Zeit fürs Bett.