Das Wetter sollte heute besser werden, die Wolken verzogen
sich und die Sonne schien länger. Der Vulkan hielt sich aber bedeckt. Nach dem
Frühstück mussten wir ganz dringend noch mal in den Ort, denn Ralfs
Wanderschuhe hatten plötzlich das zeitliche gesegnet. Ist schon lustig, letztes
Jahr in Uganda waren meine kaputt und jetzt seine. In einem kleinen Schuhgeschäft
wurde er fündig. Es ging allerdings eher nach der verfügbaren Größe als nach
dem schönsten Modell. Aber sie waren nicht sehr teuer.
Heute ging es für uns wieder weiter. Wir hielten am
Parkeingang des Vulkangebietes, auch hier waren 15 $ zu berappen - wir
entschieden uns aber gegen eine Wanderung, es war immer noch sehr bewölkt. Am
Eingang des Parks fanden wir dank anderer Touristen eine gelbe Eye lashed Viper
im Baum - nicht groß, aber giftig.
Wir fuhren weiter am Arenalsee entlang, hielten für einen Fotostopp an einem im Schweizer Stil erbauten Hotel incl. Wohnhaus und Kapelle. Hier fanden sich auch einige deutsche Wohnmobile ein.
Wir fuhren weiter am Arenalsee entlang, hielten für einen Fotostopp an einem im Schweizer Stil erbauten Hotel incl. Wohnhaus und Kapelle. Hier fanden sich auch einige deutsche Wohnmobile ein.
In einer deutschen Bäckerei machten wir Halt für Kaffee und
Kuchen. Der Vulkan erhob sich imposant in der Ferne, in Kombination mit dem See
ein sehr hübsches Bild. Wir wollten eine kleine Schotterstraße sozusagen als
Abkürzung fahren, aber das ließen wir lieber mal sein. Der Weg war sehr steinig
und schmal. So gut sind die Reifen auf unserem Auto auch wieder nicht. Aber es
führten noch andere Straßen zur Tenorio Lodge, die nach dem nahegelegenen
Vulkan benannt ist (1900 m). In der Nähe gibt es mit dem Miravalles noch einen
höheren Vulkan (2028 m), aber beide verhüllten sich in Wolken.
Wir zockelten mit 60km/h auf einer gut ausgebauten
Landstraße dahin, lt. Beschilderung durfte man nicht schneller - klar, dass wir
ständig überholt wurden. Diese Gegend hier gilt als eine der trockensten Costa
Ricas, gelbes Farm- und Weideland zeugte davon.
Dann erreichten wir unsere Unterkunft, die wir für die nächsten beiden
Nächte gebucht hatten. Wir bekamen Haus Nummer 12 mit einer verglasten Front,
geschmackvoller Einrichtung und großzügigem Bad.
Wir verfolgten das zweite
Play-off Spiel, dass leider wieder schlecht für Ingolstadt endete. Anschließend
machten wir einen Spaziergang über das Gelände. Zu Abend gab es
Schweinemedaillons mit Kartoffeln und Gemüse, zum Nachtisch eine Tarte.










