02.04. Kyoto - Arashiyama


Das Arashiyama-Viertel stand heute auf dem Programm. Der Bus fuhr sozusagen direkt vor der Haustüre ab, allerdings war er schon ziemlich voll. Ich hatte Glück und konnte die 23 Stationen Fahrt auf einem Sitzplatz verbringen. Falls wir je auch nur ansatzweise gedacht hatten, hier könnte es etwas ruhiger sein, so haben wir uns getäuscht. Bei strahlendem Sonnenschein und wieder mal eisigen Temperaturen stiegen wir aus dem Bus. Viele Busse mit ihren Gruppen waren allerdings schon da. Wir liefen zuerst zum Bahnhof um für eine Nachmittagstour Tickets für den Sagano Romantik-Zug, der 25 Minuten durch die Schlucht des Hozu Flusses zuckelt, zu kaufen. Unterwegs entdeckten wir ein Postamt und nutzten die Gelegenheit gleich um Briefmarken zu kaufen. 

 


Weiter gings zum Tenryu-ji Tempel, der 1339 gegründet wurde. Der Garten war sehr schön angelegt mit einem Teich und rundherum einigen blühenden Kirschbäumen, die wie immer dicht umlagert waren. 

 
 
 

 


Nachdem ein kleiner Schauer durchgezogen war, liefen wir weiter zum Bambushain, der gleich in der Nähe lag. Auch hier waren viele Menschen, aber das ist völlig normal. Das ist alles schon sehr schön anzusehen, aber manche Dinge werden schon arg gehypt. 

 
 

Mittag verbrachten wir in einem netten kleinen Lokal, es gab Spaghetti, Salat und einen kleinen Nachtisch. Hier war es schön warm, daher blieben wir eine ganze Zeit sitzen um aufgewärmt und ausgeruht wieder starten zu können. Wir bummelten etwas durch die Geschäfte bis zur hölzernen Brücke Togetsu-kyo, der Brücke zum Mond. Die bietet zur einen Seite hin einen sehr schönen Ausblick auf die mit Kiefern und Kirschbäumen bestandenen Berghänge. Der Anblick wäre sicher noch schöner gewesen wenn nicht so ein eisiger Wind gepfiffen hätte. 

 


Wir gingen zum Bahnhof und fuhren mit der Bimmelbahn durch die Schlucht, das war ganz nett. Netter war das kleine Mädchen, das uns gegenüber saß. 

 
 

Mit der JR fuhren wir wieder zurück nach Kyoto Bahnhof. Dort hatten wir das Glück einen Hello-Kitty Haruka Zug zu sehen. Es gibt auch einen Shinkansen im Hello-Kitty Design. Und das Design endet nicht außen - auch innen ist alles eher kindlich gehalten. Bei der DB unvorstellbar.

  
 

Im Hotel wärmten wir uns etwas auf und schrieben die Postkarten. Abends liefen wir noch einen Block weit zum Abendessen, Udon Nudeln und Hühnchen gab es.