Leider waren die 6 Nächte in
Kyoto schon wieder vorbei. Wir packten unsere Sachen zusammen und tranken noch
einen Kaffee. Vom Bahnhof waren es mit dem Shinkansen zwei Stationen nach
Osaka, also nicht wirklich lang.
In Shin-Osaka stiegen wir in die U-Bahn und
nach vier Haltestellen und noch ca. 400m zu Fuß waren wir auch schon im
nächsten Hotel, dem Cordia.
Hier parkten wir unsere Koffer und fuhren zur Namba
Station. Hier am Fluß Dotonbori tobte das Leben und wir mittendrin. Es war
Mittagszeit und es waren wie immer viele Menschen unterwegs. Wir machten Fotos
von der hier bekanntesten Werbetafel: dem Glico Mann, der so sportlich aussieht
und in Wirklichkeit Werbung für Süßes macht.
Wir bummelten durch die
Fußgängerzone mit sehr vielen Restaurants und Ramschläden. Bei einem
Essensstand der gebackene Oktopusbällchen verkaufte blieben wir gleich mal
hängen und reihten uns in die Schlange ein. Wir hatten Hunger und die Teile
sahen sehr vielversprechend aus. Wir kauften jeweils 4 mit Schinken und 4 mit Oktopus.
Im oberen Stockwerk gab es einen Sitzplatz und dort verspeisten wir die
leckeren Tako-yaki.
Wir ließen uns weiter durch die überdachte Einkaufsstraße
Shinsaibashi treiben und schauten uns die Läden an.
Somit näherten wir uns
immer weiter unserem Hotel, dort konnten wir dann auch einchecken.
Nach einer
Ruhepause erkundeten wir die beleuchtete Dotonbori-Gegend und trieben immer
weiter ab ins Elektronik- und Spielhallenviertel. Japaner lieben anscheinend
die Automaten mit den Greifarmen aus denen Spielzeug zu fischen war, es gab
unzählige davon. Ralf versuchte auch sein Glück, konnte aber nichts rausholen.
Ein Mann schenkte uns dann einen kleinen Stoffhund.
Dann meldete sich so
langsam der Hunger. Wir entdeckten ein kleines Running-Sushi Restaurant, dort ließen
wir uns dann nieder. Leckere kleine Tellerchen entweder zu 130 Yen oder die
teurere Variante zu 300 Yen umkreisten uns. Jeweils 2 oder 3 Sushi waren auf
den Tellern und schmeckten wirklich fein, dazu noch ein Bier. An jedem Platz
gab es auch einen Wasserhahn und Matchapulver. Das hatten wir erst gar nicht so
überrissen, aber man muss immer die Nachbarn im Auge haben, was die so machen.
Der Tee war gar nicht so schlecht.
Danach waren wir noch in einem großen
Elektronik Kaufhaus „Big Camera“, wo es außer Fotoapparaten und Zubehör noch
jede Menge anderes Zeug gibt. Wir erstanden dort die netten Olympia Maskottchen
für die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo. Die hatten wir schon öfter gesehen
und fanden die ganz niedlich – Miraitowa und Someity. Da hatten wir noch keine
Ahnung, dass es soweit erst gar nicht kommen würde. Wir guckten noch zum
beleuchteten Glico Mann und fuhren dann mit der U-Bahn nach Higobashi Station,
unser Hotel lag praktischerweise gleich um die Ecke.






























