03.04. Osaka


Leider waren die 6 Nächte in Kyoto schon wieder vorbei. Wir packten unsere Sachen zusammen und tranken noch einen Kaffee. Vom Bahnhof waren es mit dem Shinkansen zwei Stationen nach Osaka, also nicht wirklich lang. 

 

In Shin-Osaka stiegen wir in die U-Bahn und nach vier Haltestellen und noch ca. 400m zu Fuß waren wir auch schon im nächsten Hotel, dem Cordia. 

 

Hier parkten wir unsere Koffer und fuhren zur Namba Station. Hier am Fluß Dotonbori tobte das Leben und wir mittendrin. Es war Mittagszeit und es waren wie immer viele Menschen unterwegs. Wir machten Fotos von der hier bekanntesten Werbetafel: dem Glico Mann, der so sportlich aussieht und in Wirklichkeit Werbung für Süßes macht. 

 

Wir bummelten durch die Fußgängerzone mit sehr vielen Restaurants und Ramschläden. Bei einem Essensstand der gebackene Oktopusbällchen verkaufte blieben wir gleich mal hängen und reihten uns in die Schlange ein. Wir hatten Hunger und die Teile sahen sehr vielversprechend aus. Wir kauften jeweils 4 mit Schinken und 4 mit Oktopus. Im oberen Stockwerk gab es einen Sitzplatz und dort verspeisten wir die leckeren Tako-yaki. 

 
 

Wir ließen uns weiter durch die überdachte Einkaufsstraße Shinsaibashi treiben und schauten uns die Läden an. 

 
 
 

Somit näherten wir uns immer weiter unserem Hotel, dort konnten wir dann auch einchecken. 

 
 

Nach einer Ruhepause erkundeten wir die beleuchtete Dotonbori-Gegend und trieben immer weiter ab ins Elektronik- und Spielhallenviertel. Japaner lieben anscheinend die Automaten mit den Greifarmen aus denen Spielzeug zu fischen war, es gab unzählige davon. Ralf versuchte auch sein Glück, konnte aber nichts rausholen. Ein Mann schenkte uns dann einen kleinen Stoffhund. 

  

 
 

Dann meldete sich so langsam der Hunger. Wir entdeckten ein kleines Running-Sushi Restaurant, dort ließen wir uns dann nieder. Leckere kleine Tellerchen entweder zu 130 Yen oder die teurere Variante zu 300 Yen umkreisten uns. Jeweils 2 oder 3 Sushi waren auf den Tellern und schmeckten wirklich fein, dazu noch ein Bier. An jedem Platz gab es auch einen Wasserhahn und Matchapulver. Das hatten wir erst gar nicht so überrissen, aber man muss immer die Nachbarn im Auge haben, was die so machen. Der Tee war gar nicht so schlecht.

 
 

Danach waren wir noch in einem großen Elektronik Kaufhaus „Big Camera“, wo es außer Fotoapparaten und Zubehör noch jede Menge anderes Zeug gibt. Wir erstanden dort die netten Olympia Maskottchen für die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo. Die hatten wir schon öfter gesehen und fanden die ganz niedlich – Miraitowa und Someity. Da hatten wir noch keine Ahnung, dass es soweit erst gar nicht kommen würde. Wir guckten noch zum beleuchteten Glico Mann und fuhren dann mit der U-Bahn nach Higobashi Station, unser Hotel lag praktischerweise gleich um die Ecke.