04.04. Osaka - Himeji


Auch hier in Osaka lag gleich ein kleiner Supermarkt direkt gegenüber unserem Hotel und der Frühstücksservice war gesichert. 



Heute war Burgtag – die Burg Himeji und die Burg von Osaka standen auf dem Programm. Morgens fuhren wir von Shin-Osaka mit dem Shinkansen nach Himeji, das waren nur zwei Stationen und dauerte eine halbe Stunde. Der Zug war rappelvoll und wir mussten im Gang stehen. Die Burg aus dem 17.Jhd. war in Laufweite von der Bahnstation und wir konnten sie schon von weitem sehen. Sie thront auf felsigen Grundmauern und wird auch die Burg des weißen Reihers genannt. Sie ist wohl eine der schönste Samurai Burgen überhaupt und einer der wenigen noch original erhaltenen Burgen Japans. 




Da wir zeitig dran waren, war das Besucheraufkommen noch erträglich. Blauer Himmel, Kirschbäume in voller Blüte und dahinter die weiße Burg, das war ein wunderschönes Bild.



 

 


Wir kauften die Eintrittskarten und reihten uns in die Schlange für die Besichtigung der Innenräume ein. Die Räumlichkeiten sind eher karg, da diese als Waffenlager genutzt wurden. Natürlich mussten wir auch hier wieder die Schuhe ausziehen und in einer Tüte mittragen. Wir erklommen Treppe um Treppe im Gänsemarsch und die vergitterten Fenster erlaubten ab und an einen Blick nach draußen, leider konnte man nicht in die Weite blicken und die Aussicht genießen. 

  
 

Wir stiegen wieder hinunter und beobachteten einen jungen Mann, der unerlaubter Weise eine Drohne steigen ließ. Lange dauerte es nicht und das Sicherheitspersonal hatte ihn in Gewahrsam genommen. Drohnen sind nirgendwo erlaubt und dementsprechende Schilder wiesen auch immer wieder darauf hin. 




Wir liefen zum Bahnhof zurück und nahmen den nächstbesten Zug zurück nach Osaka. Unseren Mittagshunger stillten wir bei Mc Donalds, es gab Teriyaki Burger. Das läuft etwas anders ab als bei uns – zumindest wenn man als Tourist erkannt wird. Wir wurden sehr freundlich empfangen, ein Tisch wurde reserviert und beim Bestellen war uns auch noch jemand behilflich. Überflüssig zu sagen, dass uns der Abfall dann auch noch abgenommen wurde. Das war ein Service. 




Nächster Stopp war dann bei der Burg Osaka. Hierzu gehörte auch eine riesige Grünanlage, von der auch zahlreiche Menschen bei diesem schönen Wetter Gebrauch machten. Wir kauften uns einen Crepe und beobachteten die Leute. Die Burg wies schöne goldene Verzierungen auf, aber auf eine Besichtigung verzichteten wir. Wir saßen noch etwas in der Sonne bei einem Gläschen Prickelwasser und schauten weiter zu was sich alles so rumtrieb - von der Reisegruppe bis hin zu den Familien mit Kindern, Hunden und Jugendlichen.  

 

 


Die U-Bahn brachte uns dann zum Floating Garden Observatory. Dies war ein sehr modern aussehendes Hochhaus und die oberen Stockwerke versprachen eine schöne Aussicht und vielleicht auch einen schönen Sonnenuntergang. Wir stellten uns in einer Riesenschlange an, aber irgendwann kamen bei uns Zweifel auf ob wir richtig anstehen. Als die Antwort von einem Bediensteten undurchsichtig ausfiel, waren wir mehr verwirrt als schlauer. 

 
 


So beschlossen wir es sein zu lassen und fuhren mit der U-Bahn bis Namba Station und gingen im Untergrund lecker essen. Für mich Hähnchen, Gemüse und Reis und für einen Eierreis mit Hühnchen, Suppe gab es für beide. Ans Essen könnten wir uns gewöhnen. Die Beine taten uns weh vom Laufen und um kurz vor 22:00 Uhr ging auch schon das Licht aus.