26.03. Tokyo


Ein paar Tropfen fielen heute morgen, das hatte der Wetterbericht nicht vorhergesagt. Wir starteten heute in den Shinjuku Gyoen National Garden. Ein riesiges Gelände mit verschiedenen Gärten und Anlagen und das wichtigste überhaupt – blühende Kirschbäume. Vor jedem blühenden Baum bildeten sich Menschentrauben die sich gegenseitig fotografierten. Kirschblütenwahnsinn nannten wir das. Es gab weiße, rosa und dunkelrosa Blüten, es war schon sehr schön anzusehen. Manche Bäume waren weit ausladend mit hängenden Ästen, das machte echt viel her. Die ersten Besucher lagen auch schon auf ihren blauen Picknickdecken, allerdings war es hier verboten Alkohol mitzubringen. 

 
 
 
 

Es war immer noch kühl und bewölkt, aber der Wetterbericht versprach gegen Mittag Besserung. Und tatsächlich ab 13:00 Uhr kam doch die Sonne heraus. Wir kauften Misosuppe und Odangos mit Soyasauce und kamen mit einem Japaner ins Gespräch. Er meinte, ich sähe aus wie Steffi Graf. Na ja, die Nase könnte in etwa stimmen. Wir besuchten noch das Gewächshaus und verließen dann den Garten um weiter zum Tokio Tower zu fahren. 

 
 


Er sieht aus wie der Eiffelturm, ist nur etwas höher als dieser – 333 m, rot gestrichen und wurde 1958 vollendet. Wir hatten Tickets die uns berechtigten ganz nach oben zu fahren. Dazu gab es einen Audioguide der, eingeteilt nach den Himmelsrichtungen, alles Wissenswerte erklärte. Die Aussicht war klasse, mittendrin zwischen den Hochhäusern, das hat uns sehr gut gefallen. Die nächste Station war Rappongi, ein Vergnügungsviertel. Hier besuchten wir den Mori Tower (238 m). Auf dem Skydeck des 54-stöckigen Gebäudes, das auch ein Kunstmuseum beherbergt, hatte wir eine schöne Aussicht auf das diesige Tokio. Langsam gingen auch die Lichter an und der gegenüberliegende Tokio Tower war von hier besonders gut zu sehen. 

 


 
 





Wir waren vom heutigen Tag ziemlich geschafft so dass wir für Roppongi keine Lust mehr hatten. Wir fielen in den nächsten Burgerladen ein, wo wir uns einen Teriyaki-Burger schmecken ließen. Es hätte wahrscheinlich auch jedes einigermaßen vernünftig aussehende Lokal sein können, wir waren einfach platt. Wir konnten und wollten keinen Schritt mehr laufen.