09./10.04. Osaka - Heimflug


Wir hatten ganz gut auf unserer Matratze am Boden geschlafen. Zum Frühstück gab es grünen Tee und Kuchen. Wir verließen die Insel mit der Fähre um 09:30 Uhr. Uns hat es gut gefallen. Der Anschluss mit dem Zug nach Hiroshima klappte auch prima. Wenn ich auch meinen Koffer über Treppen hinauf und wieder hinab zum Abfahrtsgleis schleppen musste. Es kann immer mal sein, das es eben keinen Aufzug oder eine Rolltreppe gibt. Ab Hiroshima ging nur ein Shinkansen am Vormittag Richtung Osaka, den natürlich viele Reisende mit dem JR Pass nutzen wollten. Dementsprechend voll war es auch am Abfahrtsgleis des Sakuras um 10:54 Uhr. Wir bekamen noch Platz, aber leider nicht nebeneinander. Die 1,5 Stunden Fahrt vergingen jedoch schnell. 

 

In Shin-Osaka kannten wir uns ja schon aus und fanden auch die M-Linie bis Tennoji sofort. Wir fuhren bis zur Endstation und suchten den Aufzug, der gleich von der U-Bahn zur Rezeption im19. Stock des Marriott Hotel ging -  übrigens ist es mit 300m das höchste bewohnte Gebäude in Japan. Zum Abschluss der Reise durfte es auch mal etwas Schickeres sein.

 

Unser Zimmer war noch nicht bezugsbereit, also erkundeten wir das nahegelegene Kaufhaus. In den drei obersten Stockwerken befanden sich nur Restaurants. Für jetzt war es nichts, aber heute Abend ließ sich hier bestimmt ein nettes Restaurant finden. Für den kleinen Hunger zwischendurch gingen wir zum Mc Donald und waren wieder ganz angetan von der Freundlichkeit des Personals. Dann konnten wir einchecken. Eine junge Angestellte brachte uns und die Koffer in den 50. Stock, zeigte uns das Zimmer und verbeugte sich zur Verabschiedung. Bei uns undenkbar. Wir hatten ein sehr schönes, großzügiges Zimmer mit bodentiefen Fenstern und einer grandiosen Aussicht. Ralf war ganz begeistert von der Toilette, der Deckel öffnet und schloss sich selbständig. 

 

Als Gäste des Hauses bekamen wir einen Gutschein für die Aussichtsplattform im 59. Stockwerk. Den lösten wir auch gleich ein. Wir saßen mit einem Kaffee am Fenster und genossen die schöne Aussicht. Die Zeit verging so schnell, die Sonne ging unter – allerdings nicht so schön, da sich eine große Wolke vorgeschoben hatte. 

 
 
 

Anschließend gingen wir Essen. Es gab gefüllte Schnitzelröllchen mit Reis, Suppe, Salat und kleinem Nachtisch. Unser Tisch war voll mit Schüsselchen und Töpfchen. Da wir morgen früh aufstehen mussten, holten wir uns in der Hotelbäckerei noch etwas fürs Frühstück morgen.

 


10.04.2019

Unser Flug zurück in die Heimat ging heute um 10:45 Uhr los. Wir standen schon früh auf, packten die letzten Sachen ein, frühstücken unser Teilchen und suchten unser Abfahrtsgleis vom dem der JR Expresszug zum Flughafen Osaka-Kansai abfuhr.  Am Bahnhof war noch nicht viel los und wir mussten bis zur Abfahrt noch etwas warten. Irgendwie hatten wir es versäumt uns in einer Schlange anzustellen, die Folge war dann, dass wir keinen Platz nebeneinander hatten. Die Fahrt dauerte ungefähr 45 Minuten, da der Flughafen etwa 40 km südwestlich vom Stadtzentrum liegt. Wir zuckelten durch die Vororte und überquerten eine zweistöckige Brücke für den Bahn- und Busverkehr. Wir wurden unser Gepäck los und bummelten noch etwas durch die Läden. In einem netten Souvenirshop erstanden wir noch Räucherstäbchen und ein passendes Gefäß. Im Starbucks fanden wir auch die Espressotassen noch einmal, die uns so gut gefallen hatten, jetzt kamen sie aber mit. Wir nahmen noch ein zweites kleines Frühstück ein, bevor es durch die Sicherheitskontrolle ging. 

 


Pünktlich hoben wir mit der Finnair ab. Der Flug verlief angenehm und nach einem Aufenthalt in Helsinki landeten wir wieder wohlbehalten in München.

Die Reise in ein Land zwischen Tradition und Moderne war zu Ende